Dienstag, 30. Juni 2015

30. Juni 2015
Der Wind lässt auch heute auf sich warten, zumindest jetzt mal bei der Abfahrt. 
Aber heute gibt es wie auch schon die letzten Tage etwas Gutes zu melden …. es herrschen angenehme Temperaturen …. im Wasser wie auch an der Luft. Das Wasser dürfte so ca. 23°C haben und die Luft ist mit max. 27°C nicht zu heiss. Das Gute ist auch, dass es am Abend, wenn es draussen schon kühler wird, im Schiff immer noch angenehme 25°C hat und am Morgen, wenn es draussen schon 25°C hat, ist es im Schiff noch angenehm kühl mit etwa 21°C. 

Am Mittag hat der Wind leicht zugenommen und kommt von WSW was gut passen würde, aber er ist noch zu schwach. Mein Weg heute sind 56 nm bis zur Bucht Porto Kayio. Um nicht in der Finsternis in die Bucht einfahren und ankern zu müssen, brauche ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 5 kts und das ist erst ab ca. 8 - 10 kts Wind zu machen. 
Als ich die letzte Huk vor der Bucht in Richtung Nord-Nordwest runde - noch ca. eine Stunde Fahrt - dreht der Wind mächtig auf. Nur jetzt passt mein Kurs nicht mehr zum Wind. Schade?! ..... ja und zum Ankern ist viel Wind auch nicht so praktisch. 

jetzt geht's durch die Meerenge zwischen Festland und den südwestlichen Inseln der Peloponnes

hier herrschen ziemlich wirre Strömungen

hier nur ein Teil der grossen Bucht Porto Kayio

Montag, 29. Juni 2015

29. Juni 2015
Der Tag war relativ ereignislos. Die Fahrt unter Motor ist nicht das was sich ein Segler wünscht. Aber wenn der Wind ausbleibt, fehlt der Treibstoff für die Segel und damit gäbe es nur eine Alternative zum Motor …. abwarten bis wieder Wind da ist. Wer weiss schon, ob dann nicht gleich ein Sturm losbricht …. deshalb werde ich wohl oder Übel mit Motorkraft weiterreisen.  

Mein Ziel heute ist die Bucht Omos Navarinou mit dem Ort Pilos. Das ist eine sehr grosse Bucht mit einem kleinen Eingang …. daher dürfte der Ankerplatz bestimmt angenehm ruhig sein.

schon von weitem kann man die Felsformation zur Einfahrt erkennen

ein grosses Fort schützte die weite Bucht in alten Zeiten

links die Stadt Pilou und rechts davon die Ausfahrt zum offenen Meer

Sonntag, 28. Juni 2015

28. Juni 2015
Erst sah es so aus, als ob es ein guter Segeltag geben könnte. Das konnte ich dann aber nach 2 Std. schon wieder abhaken. Obwohl der Wind wieder genau aus meiner Zielrichtung von 120° kam, war ich absolut bereit dagegen aufzukreuzen. Erst mal Raum gegen Osten hin gewinnen und dann nach Süden weiter. Das war der Plan. Aber nach der ersten Wende, war dann schon bald Schluss mit Wind. So musste wieder mit Maschine Strecke gemacht werden. 

Der weite Ankerplatz hinter dem Hafen in Katakolou ist sehr angenehm …. gut geschützt gegen fast alle Winde und die Wassertiefe ist mit 3m auch bestens. 
Wie immer hat es auch eine negative Seite. Es hat recht grosse, lila schimmernde Quallen. Ob die jetzt nesseln oder nicht will ich lieber nicht selber heraus finden. 
Hoffentlich sind die Morgen dann weg, damit ich mein tägliches Schwimmtraining nicht verpasse. 

Abschied von Zakyntos

wegen dem Ausfahrmanöver der  Constallation musste ich lange warten 

der angenehm ruhige Ankerplatz vor der H0afen Katakolou

"beissen" diese Quallen?????

Samstag, 27. Juni 2015

27. Juni 2015

Mein Einkaufsausflug in die Stadt Zakyntos habe ich gerade noch rechtzeitig beendet. Das Dinghy an die Davids zu hängen war schon bei 0,5m Welle nicht einfach. Jetzt zieht eine Gewitterfront von Norden her durch und der Wind ist inzwischen schon bei 6 Bft angelangt. Bei der aktuellen Welle von 1 - 1,5m wäre es kaum mehr möglich das Dinghy ohne Schaden oder Verletzungen bei mir zu liften. 
Uuups …. Das war gerade eine 2m Welle. Ich kann nur hoffen, dass mein Anker das aushält. 

Heute Nachmittag wollte ich noch in die weiter südlich gelegene Bucht Ormos Kieri, die einen besseren Schutz vor nördlichem Wind und Welle bietet. Das ist jetzt definitiv nicht mehr möglich. 

Inzwischen haben wir Windstärke 7 ….  ein Vorteil gibt es aber auch dabei …. jetzt wird mein Boot wieder mal gut mit Süsswasser abgespült.
Ich kann nur hoffen, dass der Wind jetzt nicht plötzlich dreht, denn dann würde ich die Wellen direkt von der Seite abbekommen und das wäre ganz schlecht. Die Vorsichtsmassnahmen habe ich schon mal getroffen und alles, was runterfallen könnte, gesichert. 

da war die Wetterwelt noch voll in Ordnung

man kann es auf den Bildern kaum richtig erkennen  ...

und es sind immer noch Segler da draussen ....

Freitag, 26. Juni 2015

26. Juni 2015

Jetzt ist es 11:15 Uhr und ich habe inzwischen genau 2000 Meilen meiner Mittelmeerreise zurück gelegt. Da sonst niemand da war, haben mir zwei Delfine dazu gratuliert. Da fällt mir auf …. seit vielen Tagen schon hatte ich keine Delfine mehr gesehen. Am Nachmittag hatte ich dann gleich noch einmal Delfinbesuch.

Zuerst wollte ich die Bucht Ormos Alikes auf Zakyntos anlaufen, um dort zu ankern. Der Platz schien mir dann aber doch etwas zu sehr dem NW-Wind ausgesetzt, der ja noch mit 5 - 6 Windstärken kommen soll. Nun bin ich auf dem Weg nach Zakyntos-Stadt.
Es hat doch noch ein Segeltag gegeben. In der Endabrechnung können heute mehr Segelmeilen als Motormeilen gutgeschrieben werden.
Aber der Ankerplatz ist alles andere als ruhig .... es schüttelt hin und her, weil der Wind von Nordwest kommt und die Wellen genau von querab. Aber das Wasser ist türkisblau wie im Bilderbuch. 
Delfine zu Besuch

kurz vor Zakyntos-Stadt

mein Planschbecken ist türkisfarbig wie in der Karibik 

Donnerstag, 25. Juni 2015

25. Juni 2015

So macht segeln Spass. Mit 3 Bft Raumwind lasse ich mich von der Genua ziehen. Da mein Ziel nur ca. 10 nm entfernt ist, kann ich es ruhig angehen lassen. Der Kurs passt, das Tempo ist mit 3 - 5 kn auch ok und die Sonne scheint …. was will man mehr. 

Im Hafen von Euphimias liege ich nun vor Anker. Der Wind pfeift mit 5-6 Bft und macht keine Anstalten nachzulassen. Wie sich das gehört habe ich mich ganz hinten eingereiht und bin praktisch schon fast ausserhalb der Hafeneinfahrt. Aber das macht gar nichts …. so habe ich meine Ruhe und keiner guckt mir in die Küche. Ich kann auch entspannt schwimmen gehen oder die Angelrute ausprobieren. 
Das ist das Schöne am Ankern .... der Bug ist immer im Wind und so habe ich im Achterdeck praktisch Windstille. Mein Salon ist so ein praktischer Windschutz. 

Ich darf es fast nicht sagen .... heute habe ich doch tatsächlich mal gefröstelt und das bei 26°C .... nun ja bei Windstärke 5 kann das schon mal passieren?!?! 

so eine schöne Bucht zu verlassen fällt schwer

nur mit Genua gemütlich segeln

immer weiter nach Süden ... der Sonne entgegen

dieses Panorama gibt es bei mir beim Blick aus dem Wohnzimmerfenster

Mittwoch, 24. Juni 2015

24. Juni 2015

Morgens noch schnell mit dem Dinghy zum Einkaufen in den Hafen und dann los. Den Ausfahrtskanal müssen wir vor 11:00 Uhr passiert haben, sonst gibt's recht heftigen Gegenwind. 
Eine lange Phase mit der schon gewohnten Situation. Sehr schwacher Wind und praktisch genau von vorne. Kein Wind um mit Segeln voran zu kommen. Tatsächlich haben wir dann noch guten Wind ... für die letzten 12 Meilen. Jetzt geht's flott voran. Mit 7 kn kommen wir dem Ziel schnell näher. 
Ich habe versucht in der Bucht Ormis Polis auf der Insel Ithaka einen Ankerplatz zu finden. Von dieser Bucht aus, soll - der Legende nach - Odysseus nach Troja aufgebrochen sein. Die Bucht ist voll besetzt und die Boote haben über Landleine festgemacht, was ich gar nicht schätze. 
Nun werde ich versuchen, gegenüber auf Cephalonia einen Ankerplatz zu finden. Da sollten mehr Möglichkeiten bestehen und es ist vom vorherrschenden westlichen Wind her auch die bessere Seite. Akzeptablen Ankerplatz gefunden ... ein Boot liegt schon vor Anker; kein Problem, es hat noch genug Platz für mich. 

Aber beim Einfahren des Ankers kommt doch tatsächlich noch einer dazwischen und legt seinen Anker genau über meine Kette. Dabei hatte ich ihm doch klar angezeigt wo mein Anker liegt. Als er endlich merkt, dass er zu nahe an mir dran ist, ist es schon zu spät. Beim Aufholen des Ankers fängt er meine Kette und zieht trotzdem bis zum Hahnepot durch .... dann ist "fast" Ende der Vorstellung ... und das alles bei 20 kn Wind. Völlig unnötig was dann noch kommt. Mit seiner Ankerführung  schrammt er in meine Steuerbordseite. Danach streift er meine Peregrina noch einmal mit seiner Backbordseite. Was soll das?? 
Endlich kann er den Anker von meinem Hahnepot lösen und ankert dann hinter der Peregrina, was von Anfang an die bessere seemännische Entscheidung gewesen wäre. 


nur die Durchfahrt durch zwischen den Bojen bietet eine sichere Wassertiefe

ständig muss auf Fischernetze an diesen Kanistern aufgepasst werden

links Ithaka und rechts Cephalonia

23. Juni 2015

Juheee ….. Der Motor ist eingetroffen und wird soeben montiert. Nun sollte ich heute noch auslaufen können. 
Nächste Nacht werde ich ausserhalb des Hafens ankern. Dann kann ich gleich ausprobieren, ob der Ankermotor auch anständig funktioniert. Da schon einige Jachten geankert haben, ist es nicht ganz leicht einen geeigneten Platz zu finden. Das Gelände steigt hier von 15 - 20m recht schnell auf unter 2m. Da heisst es, gut aufpassen und nicht zu schnell anlaufen. 

der neue Ankerwinschmotor

die Montage war dann schnell erledigt

die besten Plätze auf guter Ankertiefe sind schon belegt

Montag, 22. Juni 2015

21. Juni 2015

Heute habe ich mal die nähere Umgebung erkundet. Erwartungsgemäss war da nicht viel zu finden. Diese Gegend ist vor allem bekannt für ihren riesigen Boatyard, der über 1000 Trockenplätze bietet und mit ihrem 300 Tonnen Kran praktisch alles aus dem Wasser heben kann, was an Sport- und Vergnügungsbooten unterwegs ist. 

Weiter hinten habe ich einen langen aber nicht sehr einladenden Strand gefunden. Kein Sandstrand und das Wasser in diesem Einfahrtsbereich zum Golf ist eher unruhig, soll heissen sehr wellig und mit starker Strömung. 

Weiter vom Wasser weg kommt dann schon bald der nahe gelegene Flughafen. 
Hotels und dazugehörende Infrastruktur sind eher in der Umgebung von Preveza zu finden, also auf der anderen Seite der Golfpassage. Von da hört man auch immer wieder Partymusik bis tief in die Nacht. 

Jetzt habe ich wirklich schon grosse Sehnsucht nach den türkisblauen sandigen Buchten von Lefkada, die nur ein paar Meilen weit weg von mir sind. 


die Marina fasst 100 Boote ... der Trockenplatz 1000

rechts die Reste eines alten Forts .... aber sonst ....

langer Strand am Eingang zum Ambrakischen Golf


Sonntag, 21. Juni 2015

20. Juni 2015

Heute Morgen konnte ich beim Yacht-Chandler meinen - im Sturm vor Alicante - weggeblasenen BB-Rettungsring ersetzen. Bisher hatte ich erfolglos nach einem vergleichbaren Typ gesucht. Da ich ja bisher alleine unterwegs war, reichte mir der Rettungsring an Steuerbord allemal. Einer an Bord zu haben ist Vorschrift; und wenn ich über Bord gehe, dann wirft mir sowieso Keiner einen Rettungsring nach. 

Jetzt habe ich mal richtig Zeit, um mein Innenschiff sauber zu machen. Es ist sehr notwendig und ziemlich offensichtlich. Aber es braucht schon viel Überwindung, bei 30° einen Putzlappen in die Hand zu nehmen. 

Diesmal hab ich den Rettungsring sicherer fixiert

nicht alle Tage zu sehen ... zwei Schooner aus zwei Generationen

19. Juni 2015

Es ist 08:15 und wir verlegen an einen Platz an Steg A nahe dem Restaurant. Es war die richtige Entscheidung auf heute zu warten … kein Problem bei Docking … kaum Wind. Nun habe ich eine gute Chance zu Gratis-Internet zu kommen …. und es funktioniert, wenn auch nicht besonders schnell.

Die Nachricht von der Werkstatt ist auch gerade eingetroffen. Es ist tatsächlich so; ein neuer Ankerwinschmotor muss bestellt werden. Da dieser erst am Dienstag hier sein wird, bin ich also wieder mal tagelang blockiert. 
Positiv ist, dass der Internetzugang vom Restaurant letztlich doch schnell genug ist, um auf Youtube mal einen Film anzusehen. Das verkürzt das Warten ein wenig. 
Mein Pech, dass es hier in der Gegend nicht viel zu entdecken gibt. Kein gut erreichbarer Strand in der Nähe, keine Sehenswürdigkeiten. Wieder mal abwarten und Tee (oder eben Bier) trinken.

ein Sonnenuntergang wie im Bilderbuch .... und das fast jeden Tag

Donnerstag, 18. Juni 2015

18. Juni 2015

Nun ist es doch schlimmer als gedacht. Es sieht beim Ankerwinsch-Motor nach einem Windungsschluss aus. Die schlimmste meiner Befürchtungen hat sich damit wohl bewahrheitet. Das wird teuer. Und ob das jetzt in kurzer Zeit repariert werden kann ist auch noch offen. Wenn es ein Windungsschluss ist, kann dies hier so oder so nicht repariert werden, dann muss wohl ein neuer Motor eingebaut werden.  
Ausserdem wurde mir heute morgen angekündigt, dass ich noch den Platz für eine 20m Yacht frei machen muss, die am Freitag morgen hier eintreffen sollte. 

Zu allem Übel bläst seit dem frühen Morgen ein Wind der Stärke 5 mit Böen bis 7. Also gar nicht ideal zum Platz wechseln. Normal würde ich ja jetzt in den Vorhafen ausweichen und vor Anker gehen, aber ohne Winschmotor fällt diese Option schon mal aus. 
der grösste Wasserungskran am Ionischen Meer mit 300 Tonnen Tragkraft

... launcht hier gerade das weltberühmte Solarwave 46 ... www.solarwave-yachts.com/deutsch/historie/

Um nicht nur an Probleme zu denken, bin ich heute noch einmal in aller Ruhe nach Preveza gefahren. Einfach nur so um das Städtchen mal anzusehen und vielleicht mal was zu kaufen. 

schöne lauschige Gässchen kann man auch hier finden

die Shoppingmeile von Preveza

Taverne an Taverne hat es an der ganzen Hafenpromenade 

Am Nachmittag konnte ich mich mit der Marina einigen, den Platzwechsel erst Morgen um 8 Uhr früh zu vollziehen. Es ist ein zu grosses Risiko heute und für Morgen Vormittag sind eher schwache Winde angesagt …. hoffentlich stimmt das auch. 

Mittwoch, 17. Juni 2015

17. Juni 2015

Heute habe ich mal nachgefragt, wie das denn nun sei mit dem Techniker für die Ankerwinsch. Wasili war dafür genau der Richtige … jetz gings voran. Der Techniker komme um 12:30 Uhr, nachdem ich von Preveza zurück bin. 
Genau, das war ja auch noch zu erledigen. Mit dem Taxiboot (Gratisservice der Marina) rüber nach Preveza und dann zuerst mal die Port Authorory finden. Die schickt mich dann erst mal durch die halbe Stadt zum TAX-Office ( € 29.35 bezahlen und gestempelte Quittung zurück bringen) um dann in aller Ruhe das D.E.K.P.A. Dokument auszufüllen. Heee .... es wird eng .... mein Taxiboot fährt um 12 zurück zur Marina. Der Beamte hat die Ruhe weg ... und ich werde immer nervöser ... der Schweiss läuft in Strömen. Positiv ist,dass ich diese Bewilligung nun habe und diese das ganze Jahr Gültigkeit hat. Das Taxiboot war um 5Min. verspätet ... mein Glück. Negativ ist, dass das ganze Prozedere ein Riesenaufwand für eine Kleinigkeit ist und dass es ziemlich Nerven und Schweiss kostet. 

Die Ankerwinsch muss tatsächlich ausgebaut werden. Es hört sich nach abgenutzten Kohlenbürsten und Kugellagern an. Das würde mich aber sehr erstaunen, wenn Kugellager nach so wenig Gebrauch schon abgenutzt wären.  
Jetzt wurde die Ankerwinsch schon mal ausgebaut. Vielleicht weiss ich dann Morgen mehr. 

In Preveza war ich so im Stress, dass ich nicht mal ein paar Fotos machen konnte. 

Eigentlich kommt mir der Zeitpunkt für die Revision der Ankerwinsch gar nicht so ungelegen. Es kündigt sich ein Unwetter mit hohen Wellen an. Es war klar, wenn ich bis heute Vormittag ca. 10 Uhr nicht weiterziehen kann, dann bleibe ich bis mind. Freitag Mittag hier. Da mein Motor jetzt gerade untersucht wird und auf irgend einem Arbeitstisch liegt, wird's definitiv Freitag bis zur Weiterreise. 
In dieser Marina sollte ich - resp. meine Peregrina sicher sein. So heisst es wieder mal abwarten und Tee (oder Bier) trinken. 


 
16. Juni 2015

Heute ist ein Tag zum Ausruhen. Ausser Wäsche waschen und Einkaufen war nicht viel zu tun. Die Abklärungen bezüglich Ankerwinch checken und D.E.K.P.A. besorgen hatte ich gleich am Morgen erledigt. Für das Dokument muss ich morgen mit dem Wassertaxi nach Preveza fahren. Das heisst, wenn telefonisch geklärt ist, ob wirklich solche Dokumente vorhanden sind. 
Auch die Antwort, ob der Service für die Ankerwinch morgen gemacht werden kann, steht noch aus. Mal sehen, wie weit wir heute damit kommen. 
Eines ist klar, Geduld braucht man wirklich überall und davon kann man nie genug haben. 




Dienstag, 16. Juni 2015

15. Juni 2015

An einem herrlich sonnigen Morgen verlasse ich Paxoi. Mein Ziel heute ist die Marina Cleopatra bei Preveza. Da sollte ich Diesel kriegen und eine Wäscherei soll es da auch geben. Bin gespannt, was wirklich noch da ist. 
Wenn möglich, will ich da auch die Ankerwinsch kontrollieren lassen. Die Sicherung ist heute morgen zum zweiten Mal ausgelöst worden.

Wie so oft in den letzten Wochen, gibt es auch heute keinen günstigen Wind für meine Peregrina. Genau aus unserer Zielrichtung weht ein laues Lüftlein. Kurz vor dem Einfahrtkanal, der zum Ambrakischen Golf führt, dreht der Wind nach SW; was ja ideal wäre …. nur kommt diese Wende zu spät …. oder ich bin zu früh losgefahren.

Siehe da ... in der Marina kann ich dann tatsächlich Diesel tanken. War schon wichtig, vor der grossen ägäischen Inselwelt noch zu tanken. Diesel gibt's in den meist kleinen Ortschaften oft nur von der Strassentankstelle. Und so ein paar Kanister sind dann etwas wenig bei einem 600 lt Tank. 
Auch die Wäscherei existiert noch. Da kann ich jetzt endlich meine Bettwäsche waschen lassen. Für meine kleine Waschmaschine an Bord wäre diese Menge doch etwas zu viel.  


....vorbei an Antipaxos

in der kleinen Marina Cleopatra darf die Peregrina bei den grossen Booten längsseits gehen

der Blick hinüber nach Preveza

14. Juni 2015

Heute fahre ich zuerst mal nach Igoumenitsa zum Tanken. Danach geht’s weiter zur Insel Paxos. 
Tanken Fehlanzeige …. die Tankstelle in Igoumenitsa gibt es scheinbar nicht mehr und über Funk meldet sich auch keiner. Ob da der Sonntag damit zu tun hat .... keine Ahnung.

Leider hat sich mal wieder die totale Flaute ausgebreitet …. und das soll scheinbar - zumindest gemäss Forecast - die nächsten paar Tage so bleiben. Ist das die Ruhe vor dem Sturm?

Heute hatte ich Probleme beim Anker heben. Die Winde wurde immer etwas langsamer und bei losem Anker mit nur noch 5m Kette sprang die Sicherung raus. Ich hoffe sehr, dass sich da nicht etwas Ernsthaftes anbahnt … auf den Anker bin ich wirklich sehr stark angewiesen. 

Nach dem Mittag gab's dann doch noch etwas Wind …. mit 14kn ganz ordentlich … aber nachdem ich die Segel gesetzt hatte, fiel der Wind wieder auf klägliche 5kn zusammen. Eine halbe Stunde später kommt doch noch mal Wind auf und jetzt kann ich immerhin ein paar Meilen segeln … wie schön. 


mit solchen Fähren muss man sich die schmale Fahrrinne nach Igoumenitsa teilen, es herrscht Einbahnverkehr

dieser Grosssegler war schon letzte Nacht in Korfu mein Nachbar

seltene Konstruktion - Kat mit Ketschtakelung












Samstag, 13. Juni 2015

13. Juni 2015

Ein kurzer Trip von der Bucht Gouvian zur Bucht vor Korfu-Stadt .. Ormos Garitsas. 
Da gestern in der Marina Gouvian die Formulare zum Transit-Log ausgegangen sind, musste ich heute noch einmal nach Korfu-Stadt und hier nachfragen, ob ich denn nun offiziell in griechischen Gewässern segeln darf oder nicht. Tja, was soll ich sagen, nach 5 km Marsch erklärt mir der nette offizielle Beamte von der Central Port Authority .... auch hier sind keine Formulare mehr vorhanden und man wird zum nächsten Port verwiesen. Man solle dort versuchen, ein D.E.K.P.A. Dokument zu erhalten. Man werde deswegen sicher keine Probleme haben. Nun, das hoffe ich doch sehr. 
Nun habe ich also wieder einen Tag dem Behördenkram geopfert …. und erst noch ohne Erfolg. Ich glaube nicht, dass es einem Yachty etwas ausmacht ein Transit-Log zu bezahlen (EUR 29.75), aber sinnlos den Behörden hinterher zu rennen, das ist wirklich voll daneben. 
Nun denn, morgen geht's weiter nach Paxos und dann nach Ithaka. Sollte ich mal wieder in einen Hafen einlaufen, werde ich nach dem Dokument fragen …. sonst …. werd ich's einfach vergessen!?!
Es kann mit der geplanten Umstellung der Besteuerung der Wasserwege in Griechenland zusammen hängen. Allerdings weiss da scheinbar noch fast 2 Jahren immer noch niemand ein genaues Startdatum. Nun hat man wohl einfach mal keine alten Formulare mehr gedruckt, was ja Sinn macht .... aber nur, wenn der Start des neuen Systems zeitgleich passieren würde. 
Ja .... zumindest habe ich dann die Gelegenheit zu einem Stadtbummel in aller Ruhe wahr genommen. 


Beim Eingang zum Alten Fort ist ganz schön was los

Hier schlendert man gerne ... bei 30° im Schatten

Heute ist mal wieder ein feines Risotto an der Reihe
Korfu-Bier .... und schmeckt erst noch sehr gut

Ein Restaurant mit schönster Aussicht ... was sonst

... wer findet die PEREGRINA?

schöne Gässchen .... aber halt total touristisch




meine derzeitige Aussicht .... auf des Alte Fort