Dienstag, 16. Juni 2015

14. Juni 2015

Heute fahre ich zuerst mal nach Igoumenitsa zum Tanken. Danach geht’s weiter zur Insel Paxos. 
Tanken Fehlanzeige …. die Tankstelle in Igoumenitsa gibt es scheinbar nicht mehr und über Funk meldet sich auch keiner. Ob da der Sonntag damit zu tun hat .... keine Ahnung.

Leider hat sich mal wieder die totale Flaute ausgebreitet …. und das soll scheinbar - zumindest gemäss Forecast - die nächsten paar Tage so bleiben. Ist das die Ruhe vor dem Sturm?

Heute hatte ich Probleme beim Anker heben. Die Winde wurde immer etwas langsamer und bei losem Anker mit nur noch 5m Kette sprang die Sicherung raus. Ich hoffe sehr, dass sich da nicht etwas Ernsthaftes anbahnt … auf den Anker bin ich wirklich sehr stark angewiesen. 

Nach dem Mittag gab's dann doch noch etwas Wind …. mit 14kn ganz ordentlich … aber nachdem ich die Segel gesetzt hatte, fiel der Wind wieder auf klägliche 5kn zusammen. Eine halbe Stunde später kommt doch noch mal Wind auf und jetzt kann ich immerhin ein paar Meilen segeln … wie schön. 


mit solchen Fähren muss man sich die schmale Fahrrinne nach Igoumenitsa teilen, es herrscht Einbahnverkehr

dieser Grosssegler war schon letzte Nacht in Korfu mein Nachbar

seltene Konstruktion - Kat mit Ketschtakelung












Samstag, 13. Juni 2015

13. Juni 2015

Ein kurzer Trip von der Bucht Gouvian zur Bucht vor Korfu-Stadt .. Ormos Garitsas. 
Da gestern in der Marina Gouvian die Formulare zum Transit-Log ausgegangen sind, musste ich heute noch einmal nach Korfu-Stadt und hier nachfragen, ob ich denn nun offiziell in griechischen Gewässern segeln darf oder nicht. Tja, was soll ich sagen, nach 5 km Marsch erklärt mir der nette offizielle Beamte von der Central Port Authority .... auch hier sind keine Formulare mehr vorhanden und man wird zum nächsten Port verwiesen. Man solle dort versuchen, ein D.E.K.P.A. Dokument zu erhalten. Man werde deswegen sicher keine Probleme haben. Nun, das hoffe ich doch sehr. 
Nun habe ich also wieder einen Tag dem Behördenkram geopfert …. und erst noch ohne Erfolg. Ich glaube nicht, dass es einem Yachty etwas ausmacht ein Transit-Log zu bezahlen (EUR 29.75), aber sinnlos den Behörden hinterher zu rennen, das ist wirklich voll daneben. 
Nun denn, morgen geht's weiter nach Paxos und dann nach Ithaka. Sollte ich mal wieder in einen Hafen einlaufen, werde ich nach dem Dokument fragen …. sonst …. werd ich's einfach vergessen!?!
Es kann mit der geplanten Umstellung der Besteuerung der Wasserwege in Griechenland zusammen hängen. Allerdings weiss da scheinbar noch fast 2 Jahren immer noch niemand ein genaues Startdatum. Nun hat man wohl einfach mal keine alten Formulare mehr gedruckt, was ja Sinn macht .... aber nur, wenn der Start des neuen Systems zeitgleich passieren würde. 
Ja .... zumindest habe ich dann die Gelegenheit zu einem Stadtbummel in aller Ruhe wahr genommen. 


Beim Eingang zum Alten Fort ist ganz schön was los

Hier schlendert man gerne ... bei 30° im Schatten

Heute ist mal wieder ein feines Risotto an der Reihe
Korfu-Bier .... und schmeckt erst noch sehr gut

Ein Restaurant mit schönster Aussicht ... was sonst

... wer findet die PEREGRINA?

schöne Gässchen .... aber halt total touristisch




meine derzeitige Aussicht .... auf des Alte Fort 
















Freitag, 12. Juni 2015

12. Juni 2015

Da ja mein Tag nicht nur mit Konsumieren von Speis und Trank oder mit Baden verbracht werden kann, war da heute auch noch ein wichtiger Behördengang zu erledigen. Ich brauche in Griechenland wie jede Yacht über 10m Länge ein Transit-Log. 
Gestern war ich schon mal bei der Hafenbehörde und habe mich da schlau gemacht. Man erklärte mir, dass ich ein sog. D.E.K.P.A. Dokument benötige. Der zuständige Beamte sei dann Morgen im Büro. 
Also bin ich heute noch einmal mit meinem Elektro-Dinghy zur Marina gefahren und der Beamte war dann auch tatsächlich da. Allerdings hat er mich erst mal zur Port Authority geschickt … weshalb - so kam es mir vor - wusste wohl auch der dort amtierende, sehr freundliche Beamte nicht so recht. 
Immerhin hat er mir ein Papier mit all den Angaben zur Yacht und zu meiner Person abgestempelt. 
Zurück zum D.E.K.P.A. Beamten, der mir dann erklärte - die notwendigen Formulare sind gerade ausgegangen. Der Hafenmeister meinte nur lässig .... ich solle einfach im nächsten Hafen noch einem D.E.K.P.A. fragen und sonst beim Übernächsten .... nur nicht zu viele sonstige Fragen stellen, das mache nur konfus??!!?? 
Heisst also, morgen in Korfu-Stadt einen "stopover" einlegen und die Sache endlich erledigen ... hoffentlich! 

Geduld braucht man schon .... zu meinem Leidwesen habe ich davon nicht immer genug. 
Das merkt man auch daran, dass ich heute beim Ansteuern der Marina mit meinem Dinghy die kürzeste, sprich direkte Route wählte .... und prompt zu wenig Wasser unter dem Motorkiel hatte. Heisst, ich hatte Grundberührung ...was nie ein gutes Zeichen ist. Zum Glück hatte ich früh genug bemerkt, dass die Wassertiefe bedenklich weniger wurde und daher die Geschwindigkeit stark gedrosselt. So konnte ich gleich ins tiefere Wasser ausweichen. 
Ein Schaden ist nicht entstanden. Das hätte mir noch gefehlt ... schon wieder so ein unnötiger Reparatur-Aufenthalt.


Die schöne Ankerbucht hinter Korfu-Stadt Richtung Nord

Die schöne Ankerbucht hinter Korfu-Stadt Richtung Süd

Etwas Gesundes zwischendurch ist auch nicht verkehrt

Geduldig wartet die Peregrina auf meine Rückkehr

11. Juni 2015

Wie zu erwarten war, ist nicht jeder Tag so wie gestern ... und so sind heute die hilfreichen Winde ausgeblieben. Es hatte zwar Segler die mit Spinnaker versucht haben, etwas Raumwind einzufangen, aber ein wirkliches Vorankommen war das nicht.
Ich wollte früh genug ankommen, um in der Stadt gleich auf die Suche nach einem Mobile-Provider zu gehen. Damit wäre die unterbrochene Kommunikation und Blog-Updates wieder möglich. 
Ausserdem wollte ich auch den Behördengang für das Transit-Log hinter mich zu bringen. 
Damit kann ich dann ungehindert jede Bucht und jede Marina in Griechenland ansteuern ohne weiteren Papierkram. 

Tja, mit 4-5kn Wind kommen auch Monohulls nicht mehr so recht vom Fleck 

Hallo Korfu ... wir kommen

auch hier gibt's sehr schöne Villen und Strände

hier ist schon wesentlich mehr los als in Italien ....
... und das nicht nur am Ankerplatz

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Vorab noch ein Nachtrag zum 09. Juni 2015: 
Heute gegen 14:00 Uhr bin ich von der Dubrovnik-Reise zurück gekehrt. 
Um 16:00 Uhr war dann schon der Servicetechniker für die Motorenwartung da. Da sich diese Arbeiten bis 20:00 Uhr hingezogen haben und nicht wie angekündigt um 18:00 Uhr beendet waren, wurde es mit der Verlegung in den Vorhafen auch nichts mehr. 
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10. Juni 2015

Nun, das war ein Segeltag, wie ich mir das vorgestellt hatte. Anfangs guter Wind mit 
ca. 4 Bft. …. nicht ganz aus der gewünschten Richtung, aber mit etwa 20° Abweichung noch verträglich. Meine Hoffnung war, dass der Wind später nach Nord dreht, wie das gemäss Forecast auch anzunehmen wäre. Ja, er drehte dann wirklich mehr gegen Nord und frischte gar auf 5 Bft  auf, so dass ich bald einmal reffen musste. Aber das habe ich wirklich gerne gemacht. 
Es hat alles gepasst heute ….. danke an den Wettergott. 
Nun bin ich also in Griechenland …. die nordwestlichste Insel Othonoi ist für viele Yachten - von Italien kommend - der erste Anlaufpunkt. Mit ca. 50nm von Leuca entfernt gerade eine ideale Tagestour.


Der letzte Blick zurück; Italiens Küsten und Inseln waren superschön!

Die Bucht Ammos im Süden der Insel Othonoi

Ankern fast zwischen den Wellenbrechern

Dienstag, 9. Juni 2015

09. Juni 2015

Am 6. Juni bin ich aufgebrochen, Dubrovnik zu entdecken. Zwar hatte ich weder ein Zugticket noch eine Hotelreservation in Dubrovnik .... und schon gar keine Reservation für die Fähre. Was soll's ... alles auf gut Glück .... wird schon schief gehen. Schlimmstenfalls müsste ich von Bari wieder zurück fahren nach Leuca. Dann hätte mich der Ausflug einen Tag und 60 EUR gekostet .... was zu verkraften wäre. 

Aber nein, alles hat mit Ausnahme von ein paar umständlichen Aktionen gut geklappt. 

Etwas sehr enttäuscht war ich von der beschriebenen Schönheit der Eisenbahn - Küstenstrecke Brindisi - Bari, die viel zu weit weg von der Küste geführt wird. Das Meer im Hintergrund kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich eben nicht wirklich um einen Küstenverlauf der Schienen handelt. Die Verfasser dieser Verherrlichung sollten mal in den Norden und die Strecke von Edinburgh nach Stonehaven kennen lernen, dann wüssten Sie was eine wirklich schöne Küstenstrecke ist. 

Angekommen in Bari wollte ich noch gut Essen gehen, bevor es dann mit der Fähre losging. Aber oha, es ist nicht einfach etwas Geeignetes zu finden. Liegt es jetzt an der Tageszeit oder bin ich im falschen Film. In jeder Stadt ist die Altstadt ein Zentrum für Restaurants Bars und Cafes, aber nicht in Bari .... da gibt es wohl Tische und Stühle in den Gassen, aber das nutzen nur die Einheimischen um draussen zu sein und zu plaudern mit den Nachbarn. Ich fühle mich da quasi als Eindringling. Mal was Neues ... diese Stadt gehört wohl noch den Einheimischen und nicht den Touris. 



Das Essen auf der Fähre war dann aber auch ganz ok. 

Die Unterkunft auf der Fähre - es war ja eine nächtliche Überfahrt - im geteilten Doppelzimmer (zum Glück ohne zweite Hälfte) war - gemessen am Preis - auch ganz in Ordnung. 



Ja Dubrovnik .... das war so eine gewisse Sehnsucht. Diese Stadt nach vielen Anläufen doch noch sehen zu können hat mich schon sehr beglückt. Es gibt bestimmt nicht sehr viele Orte auf dieser Welt, die ich unbedingt mal kennen lernen wollte .... aber Dubrovnik war da eine Ausnahme ... das wollte ich einfach mal sehen. Nun hat's geklappt und das macht mich happy. 

Ohne viele Worte zu machen hänge ich einfach mal ein paar Bilder an .... 



















... seit 30 Min. warten wir auf den Zug nach Lecce ..... 


Donnerstag, 4. Juni 2015

04. Juni 2015

Nach Mitternacht ist es relativ ruhig. Kaum Welle und eine leichte Brise direkt von meiner Zielrichtung. Kein Wind zum Segeln. Morgens dann mit Sonnenaufgang dreht der Wind auf NNW und nimmt auf 4 Bft zu. Das ist genau richtig zum Segel setzen … also los. Mit 6.5 kn Fahrt komme ich dem noch 25 nm entfernten Ziel näher. Aber wie so oft …. der Spass hält nicht an. Nach 8 Uhr dümple ich nur noch mit 2 - 3 kn dahin und als der Wind auf 6kn zurück geht, nehme ich das Tuch wieder runter. Es wäre wirklich schön gewesen, das heutige Ziel seglerisch zu erreichen. 

Der Ort Leuca ist im Stiefelabsatz von Italien ganz im Süden zu finden und der beste Absprung für Korfu in Griechenland.  

Mein Besuch in Dubrovnik habe ich insofern geändert, dass ich am Samstag nach Bari fahren will .... nicht auf eigenem Kiel sondern mit dem Bus auf einer ganz gewöhnlichen Strasse und dann mit der Nachtfähre zu einem 2-Tage-Ausflug übersetze. 


Letztes Ziel in Italien erreicht .... Ankern vor dem Ort Leuca

....  der Ort heisst mit vollem Namen  Santa Maria di Leuca

03. Juni 2015

Obwohl der Wind wieder nicht so ist, wie ich das gerne hätte, habe ich mich doch entschlossen die Segel zu setzen und hoch am Wind und mit um 20° falschem Kurs zu segeln. Es ist eine lange Strecke und der Wind sollte eigentlich eher nach West drehen, womit ich dann die Richtung wieder korrigieren könnte. Ausserdem sind wir jetzt ca. 1-2 kn schneller unterwegs als bei Fast-Gegenwind zu motoren. 
Da haben wir die Bestätigung, hoch am Wind spielt der Monohull voll seine Asse aus. Er kann den richtigen Kurs nach Leuca fast einhalten und ist erst noch schneller. 
Nachdem der Wind zwischenzeitlich 5 Bft und erst noch immer mehr aus der besseren Richtung geblasen hatte, war der Spass nach drei Stunden schon wieder vorbei.
Doch plötzlich nach einer grösseren Pause dreht der Wind tatsächlich noch auf West …. jetzt lasse ich mich nur von der Genua ziehen. So kann man von gemütlichem Segeln sprechen …. mit immerhin 4 kn Fahrt und absoluter Ruhe im Schiff. Die Wellen wie der Wind von Raumschots ... so macht es grossen Spass. 
Ausserdem sind diese Verhältnisse sehr materialschonend und das ist mir viel Wert. Da habe ich ja schon einige Erfahrungen gemacht ... daher werde ich nicht mehr auf Teufel komm raus aufkreuzen. Ich werde halt eher mal einen etwas falschen Kurs fahren und die letzte Strecke unter Maschine zurücklegen oder einfach mal die Zeit abwarten bis der Wind besser stimmt. 

Von Roccella Ionica ist schon fast nichts mehr zu sehen
Hoch am Wind haben Monohull ihre Vorteile
Nur mit der Genua unterwegs ... so schön wenn der Wind passt

Dienstag, 2. Juni 2015

02. Juni 2015

Nach fast 24 Stunden erreiche ich den Hafen Roccella Ionica. Nach der Strasse von Messina musste ich die Motoren auf 1500 drosseln, damit ich nicht noch bei Dunkelheit im Hafen eintreffe. Die einfahrt bei Dunkelheit wäre viel zu gefährlich. Es ist wirklichg eine heikle Einfahrt, denn der Bereich der ausseren Hafenmole ist total versandet und weisst nur eine geringe Wassertiefe auf. Keine Bojen grenzen den Gefahrenbereich ab und nur die Einheimischen wissen wohl genau wie die Stelle am Besten zu durchfahren ist. Bei der Einfahrt kommt mir dann auch ein Fischer entgegen und winkt mich auf die landseitige Einfahrt herüber. Gerade noch rechtzeitig .... schon spüre ich leichten Gegendruck vom Grund ..... aber ich komme durch. Zum Glück nur Sand und keine Felsen, sonst könnte man sich da grobe Schäden am Boot einhandeln. 

Im Hafen bin ich dann wieder mir überlassen. Das Anlegen wird wieder nicht einfach ... so ganz ohne Unterstützung. Wenigstens hat es keinen Wind ... das ist jetzt ein Vorteil. Der Hafen ist für kleine Boote bis 10m konzipiert .... das wird schnell klar. Fast keine Möglichkeiten .... nur eine überstehende Pier .... allerdings nicht ideal zu den sonst vorherrschenden Winden und die wenigen Poller sind auch nicht da wo sie sein sollten. Aber irgendwie schaff ich's dann doch. 

Das einzige Restaurant im Hafen soll die beste Pizza Süditaliens servieren .... so steht's geschrieben. Dass muss doch ausprobiert werden. Aber dann am Mittag beim Bestellen .... es gibt keine Pizza??!!?? ... na dann halt Calamari friti ....

Heute gibt's keine Fotos .... ich war zu sehr mit Kleider waschen beschäftigt ... eehhh das ist kein Witz! 


01. Juni 2015 

Auch hier schmerzt es ein wenig, diese schöne Gegend schon wieder verlassen zu müssen. Diese Inselgruppe würde noch so viele schöne Buchten und Plätze bieten, wohl auch unter Wasser. Es bleibt zu wenig Zeit um all dies ausgiebig zu geniessen. 

Einmal mehr muss ich eingestehen, die ganze Strecke unterschätzt zu haben. Es würde mir viel mehr geben, nicht eine lange Strecke zurücklegen zu wollen, sondern da und dort für ein oder auch zwei Wochen zu bleiben, wo es gerade schön ist und gefällt. Nun ... beim nächsten Mal plane ich das anders.   
Immerhin ist es lehrreich für meine Planung im nächsten Jahr in der Karibik.  

Dann kommt mir plötzlich ein Ungetüm entgegen …. mit einem Bugausleger, der ca. 30m über das Schiff hinausragt und einem Mann 20m hoch oben im Mastkorb  …. ein typischer Schwertfisch-Fischer aus dieser Region.

Um 14:10 biege ich in die Strasse von Messina ein. Für eineinhalb Stunden habe ich noch Gegenstrom, der meine Geschwindigkeit um maximal 2 kn reduziert. Was soll's ... anders hätte es mit der Ankunft am Etappenziel nicht gepasst. 

Und wieder wundere ich mich über die Wind-Forecast-Angaben und was dann tatsächlich eintrifft. Aber da bin ich sicher nicht der Einzige. 
Auszug aus einem Skipper-Bericht vom August 2011 und genau von meiner derzeitigen Position.
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Segeln im Mittelmeer wird völlig überbewertet.  Was auch die nächsten Tage bestätigen sollten, denn weder unsere Grip-Files noch die Windvorhersagen der italienischen Küstenwache haben irgendwas angekündigt was gestimmt hätte. 
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Vulcano ade, es war so schön bei dir
Fischerboot der anderen Art
Diese Einfahrt kann bei schlechtem Wetter für Yachten sehr gefährlich sein
Der nördliche Ausgang der Strasse von Messina